Service Learning

Eine Möglichkeit der zivilgesellschaftlichen Öffnung von Hochschulen ist das sogenannte Service Learning. Das Konzept des Service Learning (in Deutschland auch als „Lernen durch Engagement“ und „Verantwortungslernen“ bekannt) kommt ursprünglich aus dem US-amerikanischen Raum und bezeichnet eine didaktische Methode, welche gemeinnütziges Handeln in den herkömmlichen Unterricht an Schulen oder Hochschulen integriert.

Service Learning oder Lernen durch Engagement: Eine innovative Lehr- und Lernform
Service Learning oder Lernen durch Engagement: Eine innovative Lehr- und Lernform

Dabei wird eine Service-Komponente mit konkreten Unterrichtsinhalten verknüpft, sodass sich Praxis und Theorie wechselseitig unterstützen. Ziel dieses Konzeptes ist die Bildung eines Demokratieverständnisses, die Förderung von zivilgesellschaftlicher Verantwortung und effektivere Unterrichtsmethoden.

Trotz der Nähe von Service Learning zu Praxisseminaren und Praktika sollte beides nicht verwechselt werden. Service Learning zeichnet sich durch die curriculare Einbindung der Tätigkeit und die hohe Theorie-Praxis-Verknüpfung aus. Es geht dabei nicht nur (wie etwa beim Praktikum) um die persönliche und berufliche Weiterentwicklung der Lernenden, sondern auch einen gemeinnützigen Dienst für andere Menschen . Es gibt verschiedene Typen von Service-Learning Veranstaltungen, die die Anteile unterschiedlich gewichten. Bestenfalls sind beide Parts gleich wichtig und halten sich die Waage. Auch einen kritischen Blick auf diese Lehr- und Lernform sollte gewagt werden. Meinen Blogeintrag dazu finden Sie HIER.

Ich habe Erfahrung in der Umsetzung von Service Learning sowohl von Seiten einer Initiative aus der Zivilgesellschaft als auch von Seiten der Hochschulen. Gerne berate ich Sie in dem Bereich und helfe Ihnen, Schüler und Schülerinnen, Studierende und auch zivilgesellschaftliche Engagementpartner auf die Zusammenarbeit vorzubereiten und zu sensibilisieren. Kontaktieren Sie mich!

 

 

 

 

 

 

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weiterführende Literatur: